Komm ins Theater!

Das neue Programm der Spielzeit 2026/27 ist da! 

Wir freuen uns darauf, ab September 2026 gemeinsam mit Ihnen in die neue Theatersaison der Vereinigten Bühnen Bozen zu starten.

Vorab durften wir das Programm der Spielzeit 2026/27 im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen: Am 28. Mai präsentierten wir auf der Probebühne im 7. Stock des Stadttheaters Bozen einen ersten Einblick in die kommende Saison.

Fotos © Luca Guadagnini 

„Die neue Spielzeit 2026/27 der Vereinigten Bühnen Bozen ist Ausdruck einer Theaterarbeit, die mutig, zeitgenössisch und nah an den Menschen bleibt. Seit 2022 darf ich diesen Weg als Präsidentin begleiten und freue mich, dass die Vereinigten Bühnen Bozen heute mehr denn je ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der künstlerischen Auseinandersetzung sind. Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf die vergangene Saison zurück: Rund 13.500 Besucher:innen, deutlich gestiegene Zuschauerzahlen bei den Abendvorstellungen sowie ein Zuwachs der Abonnements um 24 Prozent auf 350 zeigen, dass unser Angebot auf Interesse und Vertrauen stößt. Besonders erfreulich ist, dass mehr als 100 Abonnent:innen unter 35 Jahren sind – ein starkes Zeichen dafür, dass es gelingt, auch eine neue Generation für das Theater zu begeistern. Die im vergangenen Jahr gegründete Community PLUS fand mit 130 Mitgliedern einen vielversprechenden Start und unterstreicht den Wunsch vieler Menschen, Teil dieser kulturellen Gemeinschaft zu sein. Theater kann Fragen stellen, Perspektiven eröffnen und Räume schaffen, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche ist dies auch für Südtirol von besonderem Wert. Die neue Spielzeit setzt diesen Anspruch mit vielfältigen Produktionen, innovativen Formaten und einem starken Rahmenprogramm fort. Ich lade Sie herzlich ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.“ 

Judith Gögele, Präsidentin der Vereinigten Bühnen Bozen 

„WAS HÄLT UNS ZUSAMMEN? Diese Frage steht im Zentrum unserer neuen Spielzeit 2026-27. Sie führt uns hinein in ein Spannungsfeld aus kollektiver Identität und individuellen Lebensentwürfen, aus Zugehörigkeit und Abgrenzung, aus Erinnerung und Vision. Es ist die Frage nach einem „Wir“ – und danach, wer dieses „Wir“ eigentlich ist. Was bedeutet Heimat in einer Zeit, in der Identitäten flüchtig geworden sind und Gewissheiten brüchig? Welche Rolle spielt Nostalgie – als tröstende Erinnerung oder als verklärender Rückblick, der den Blick nach vorn verstellt? Diesen Fragen begegnen wir auf unserer Bühne vor allem mit einer beeindruckenden Reihe an großen Frauenfiguren: die Uraufführung „Eva schläft“ nach dem Bestseller von Francesca Melandri markiert den starken Auftakt, das weltberühmte Musical „Evita“ von Andrew Lloyd Webber schließt den Bogen. Dazwischen erwartet uns große europäische Theaterliteratur, zeitgenössische Dramatik und ein vielschichtiges Kinder- und Jugendprogramm für alle Altersstufen. Mit großer Vorfreude blicke ich auf die vierte von mir verantwortete Spielzeit zwischen Herkunft und Zukunft, zwischen dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit und dem Mut zur Veränderung.“ 

Rudolf Frey, Intendant der Vereinigten Bühnen Bozen