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ON EDGE
Der Regisseur Sarantos G. Zervoulakos, die Bühnenbildnerin Ece Anis Kollinger und die Kostümbildnerin Aleksandra Kica im Gespräch über Weltflucht, Metropolen-Maschinen und Bilder einer Gesellschaftstemperatur Sarantos, was ist „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“? Eine Satire? Ein Zeitdokument der deutschen Lost Generation? Eine moderne Odyssee? Oder der links-melancholische Albtraum? Sarantos Zervoulakos „Fabian“ verbindet, wie viele große Werke, unterschiedliche Genres. Das satirische Zeitdokument ist ein spannender Begriff, um den Zeitgeist der Weimarer Republik zwischen Ekstase und Sarkasmus zu beschreiben. Was sind die Fragen, mit denen
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Die Vielschichtigkeit der Sprache in Bilder übersetzen
Regisseurin Anna Stiepani und Bühnen- und Kostümbildnerin Jenny Schleif im Gespräch Elisabeth Thaler: Taucht mensch in „Blutbuch“ ein, öffnet sich ein vielschichtiger Kosmos, der sich den Regeln konventioneller Romanschreibung entzieht: Autor:in Kim de l’Horizon legt sich nicht fest, sondern gibt sich in jedem Kapitel einem ganz eigenen Genre, einer eigenen Sprache hin. Anna, wie übersetzt
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Ja, hat denn meine Eizelle etwas unterschrieben Unlearning exercise
Maria Christina Hilber Ich sitze am selben Tisch. Ich verlange keine Aneignung. Keine Rück-Aneignung. Kein Nutzungsrecht. Ich lasse mir nichts absprechen. Schon gar nicht meine Existenz. Schon gar nicht mein Gesicht in diesem Spiel. Nix da. Schon gar nicht meinen Beitrag an dieser Revolution! Nichts davon. Ist ja nicht nur deine. Ich putze diesen Tisch
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„Alles ist Alice“
Ein Essay von Produktionsdramaturgin Mona Schlatter Liebe Kinder und alle, die wieder welche werden wollen, „Alice im Wunderland“ von Lewis Caroll befreit sich und entwischt. Dieses nach Shakespeare berühmteste Stück englischer Literatur schiebt sich entstehungsgeschichtlich zusammen wie ein Fernrohr auf einen legendär gewordenen Bootsausflug am 4. Juli 1862: Der Mathematikdozent vom Christ Church College (Oxford) Charles Lutwidge Dodgson