In Zürich geboren, zog Cinzia Zanovello 2015 nach Wien, um bei Sylvia Greenberg an der MUK zu studieren. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Mariella Devia, Adrian Eröd, Angelika Kirchschlager und Ian Bostridge. 2026 erwarten Zanovello einige wichtige Debüts, etwa Ottilie in „Im weißen Rössl“ an den Vereinigten Bühnen Bozen, die Titelpartie der „Giuditta“ in Bad Hall, Juno in „Der Göttergatte“ in Bad Ischl, die „Schöpfung“ von Joseph Haydn in Sils, und 2027 Lisa in „Das Land des Lächelns“ in Vaduz. Ihre Karriere begann 2022 an der Volksoper in „Tod in Venedig“ von Britten und Lehárs „Die lustige Witwe“ als Valencienne, die sie später u.a. an der Nationaloper Peking gab. Daraufhin sang sie u.a. an der Wiener Staatsoper die Hauptrolle in „Elektrische Fische“, in der Volksoper das Sand- und Taumännchen in „Hänsel und Gretel“ und im Stadttheater Bern die Gabrielle in „La vie parisienne“ von Offenbach. Bedeutende Zusammenarbeit mit Gerrit Prießnitz, David McVicar, Alexander Joel, Tobias Wögerer, Hannah Eisendle, Amelie Niermeyer, Thomas Rösner, u.a. Zanovello gewann den Operetten- und Publikumspreis beim Aria d’Oro Wettbewerb Merano, den 1. Preis beim Lehár-Operettenwettbewerb, den Förderpreis des 21. Internationalen Musikwettbewerbs Osaka, den Fidelio-Preis, und 2017 wurde sie das „Junge Talent” beim Otto-Edelmann-Wettbewerb. Sie spricht fließend Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch und Isländisch, tanzt und spielt Klavier und arbeitete zeitweise als Regieassistenz. Sie ist zum ersten Mal an den Vereinigten Bühnen Bozen engagiert.
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